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1) Weisheit (Wisdom)

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Wikipedia: Weisheit (engl. wisdom, altgr. σοφία, lat. sapientia, arab. hikma) bezeichnet vorrangig ein tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils schlüssigste und sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren.

Es gibt mehrere Definitionen und Konzepte von Weisheit, die sich in der Regel in den Spannungsräumen zwischen Rationalität und Intuition, Wissen und Glauben sowie zwischen Erfahrung und Instinkt bewegen. Weitgehende Übereinstimmung herrscht in der Ansicht, dass Weisheit von geistiger Beweglichkeit und Unabhängigkeit zeugt: Sie befähigt ihren Träger, systematisch Dinge

  • zu denken („eine weise Erkenntnis“, „ein weiser Entschluss“, „ein weises Urteil“),
  • zu sagen („ein weises Wort“, „ein weiser Rat“) oder
  • zu tun („ein weises Verhalten“),

die sich in der gegebenen Situation als nachhaltig sinnvoll erweisen. Dies geschieht häufig unter Vermeidung störender Einflüsse, wie beispielsweise dem eigenen Gefühlszustand oder gesellschaftlichem Gruppenzwang. Bei näherer Betrachtung und umfassender Würdigung aller Umstände, manchmal auch erst mit zeitlichem oder räumlichem Abstand, erweisen sich diese Überlegungen, Äußerungen und Handlungen jedoch als „richtig“, zutreffend oder „wahr“. Entsprechendes gilt für Worte und Handlungen, die der Weise nach reiflicher Überlegung nicht ausspricht oder tut (vgl. „Si tacuisses, philosophus mansisses“). Weisheit wird zu den Kardinaltugenden gezählt.

Als Gegenstand wird Weisheit thematisiert von Philosophie und Theologie, den einzelnen Religionen und der Ethnologie, von Wissenssoziologie und Persönlichkeitspsychologie, der Märchen- und Mythenforschung sowie in ihren künstlerischen Gestaltungen durch Kunst, Literatur und Musik.

2) Wissen (Knowledge)

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Wissen, Erkenntnis, Einsicht mit Bezug auf etwas.

Wikipedia: Wissen wird in der Erkenntnistheorie traditionell als wahre und gerechtfertigte Meinung (englisch justified true belief) bestimmt. Generell wird Wissen als ein für Personen oder Gruppen verfügbarer Bestand von Fakten, Theorien und Regeln verstanden, die sich durch den größtmöglichen Grad an Gewissheit auszeichnen, so dass von ihrer Gültigkeit bzw. Wahrheit ausgegangen wird. Paradoxerweise können daher als Wissen deklarierte Sachverhalts­beschreibungen wahr oder falsch, vollständig oder unvollständig sein.

Der Ausdruck ‚Wissen‘ stammt von althochdeutsch wizzan bzw. der indogermanischen Perfektform *woida ,ich habe gesehen‘, somit auch ,ich weiß‘[1]; von der indogermanischen Wurzel *u̯e(i)d (erblicken, sehen)[2] bzw. *weid- leiten sich auch lateinisch videre ,sehen‘ und Sanskrit veda ,Wissen‘ ab.

Da jede Erkenntnis auf Sinnesdaten basiert, die bereits durch den eingeschränkten biologischen Wahrnehmungsapparat gefiltert und unbewusst interpretiert werden, kann es kein absolut sicheres Wissen geben. Die Wiedergabe der Wirklichkeit bleibt demnach immer ein hypothetisches Modell.

Wissens-Mangement

Wikipedia: Wissensmanagement (englisch knowledge management) ist ein zusammenfassender Begriff für alle strategischen bzw. operativen Tätigkeiten und Managementaufgaben, die auf den bestmöglichen Umgang mit Wissen abzielen. Beiträge zum Wissensmanagement – theoretischer wie praktisch-anwendungsorientierter Art – werden in vielen Disziplinen entwickelt, insbesondere in der Betriebswirtschaftslehre, der Informatik, der Informationswissenschaft, der Sozialwissenschaft, der Pädagogik oder der Wirtschaftsinformatik.

3) Information

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Information (von lateinisch in-formare ‚formen‘, ‚bilden‘, ‚gestalten‘, ‚ausbilden‘, ‚unterrichten‘, ‚darstellen‘, ‚sich etwas vorstellen‘) ist in der Informationstheorie eine Teilmenge an Wissen, die ein Sender einem Empfänger mittels Signalen über ein bestimmtes Medium (auch ‚Informationskanal‘ genannt) vermitteln kann.

Information kann ein allgemeines oder spezielles Interesse an Wissen befriedigen – gegebenenfalls zur Verwirklichung eines bestimmten Vorhabens (‚aktionsprägend‘) – oder sie regt nur die Phantasie an. Informationen können bewusst als Nachricht über einen Kanal/Datenträger von einem Sender an einen Empfänger übermittelt oder auch unbewusst transportiert werden und durch die Wahrnehmung von Form und Eigenschaft eines Objektes auffallen. Sender und Empfänger können sowohl Menschen und höherentwickelte Tiere als auch andere komplexe Systeme, wie Maschinen oder Computer(programme), sein.

Im menschlichen Bereich gibt eine Information Auskunft über mindestens eine der Fragen wer? was? wo? wann? wie? warum? wozu? mit wessen Beteiligung?

Informations-Zeitalter

Wikipedia: Das wesentlichste Merkmal des Informationszeitalters besteht darin, dass Informationen überwiegend in digitaler Form in der Digitalen Welt gespeichert und übermittelt werden. Gekennzeichnet ist diese Phase auch von der zentralen Bedeutung von Information als Rohstoff und Ware. Erst durch die elektronische Datenverarbeitung und die Globalisierung von Informationsflüssen mit Lichtgeschwindigkeit konnte diese zentrale Stellung erlangt werden. Die Bedeutung der Produktion von materiellen Gütern für das Bruttoinlandsprodukt der Volkswirtschaft geht stattdessen immer mehr verloren, entscheidend für die Wertschöpfung ist stattdessen die Intelligenz, die in ein Gut einfließt.

Der Übergang vom Industriezeitalter ins Informationszeitalter begann in den 1970er und 1980er Jahren mit der zunehmenden Digitalisierung von Daten und der zunehmenden Bedeutung kommunikativer Netzwerke. Die Übergangsphase ist allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen, auch wenn viele Autoren die Zeit um 1990 als endgültigen Beginn des Informationszeitalters ansehen.

Der Soziologe Manuel Castells erläutert den Begriff wie folgt:
„Informationszeitalter […] bezeichnet eine historische Epoche menschlicher Gesellschaften. Das auf mikroelektronisch basierten Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Gentechnologie beruhende technologische Paradigma, welches diese Epoche charakterisiert, ersetzt bzw. überlagert das technologische Paradigma des Industriezeitalters, das primär auf der Produktion und Distribution von Energie beruht.“ ( Manuel Castells: Bausteine einer Theorie der Netzwerkgesellschaft, Berliner Journal für Soziologie, 11(4), 2001, S. 423-439.)

Informations-Produkte

Digitale Informationsprodukte sind Produkte, die vollständig aus Informationen bestehen und als binäre Signale erfasst sind.

Digitale Informationsprodukte können in verschiedenen digitalisierten Formaten gestaltet sein

  • Texte (Artikel, Blogs, eBooks),
  • Bilder und Graphiken,
  • Audios (Musik, Geräusche, Hörbücher),
  • Videos (Filme, Webinaraufnahmen, Selfies, Live-Stream, Videokurse, DVDs),
  • Software (Plugins),
  • Kombinationen, usw.

Digitale Informationsprodukte benötigen für ihre Verwendung meist entsprechende

  • technische Endgeräte (PC, Tablet, Mobilegerät, TV, CD-Player u.a.) und
  • Softwareanwendungen (Audio- und Videoplayer, PDF-Reader u.a.).

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